Vorabversion: Aktuelle Studie zur digitalen Barrierefreiheit in Deutschland 2026

Studie von HeiReS mit IT hilft gGmbH

Studie zur digitalen Barrierefreiheit deutscher Städet und eine stilisierte Deutschlandkarte mit Lupe.

KIund Mensch

Wie barrierefrei sind eigentlich die Webseiten der deutschen Bundesländer und Großstädte?

Diese neue vollumfassende Studie bietet einen ganzheitlichen Überblick zum Stand der digitalen Barrierefreiheit in Deutschland entlang aller gesetzlich geforderten Kriterien. Sie zeigt konkret, welche Barrieren jeweils für Betroffene bestehen und gibt mit praxisnahen Handlungsempfehlungen einen leicht umsetzbaren Fahrplan.

  • Transparente Vergleichswert der Regionen von 2024 bis 2026
  • Beurteilung entlang 100 BITV-Regeln und 12 Inklusionsfragen
  • Individuelle Berichte zu allen Bundesländern und Großstädten
  • Priorisierter Maßnahmenplan als Hilfe zur eigenen Umsetzung

Einzigartig mit eigens entwickelter KI-Basis und vollständiger manueller Prüfung durch erfahrene Experten (IAAP) sowie durch von Barrieren betroffene Menschen

Fazit 2026 zur Barrierefreiheit kommunaler Webseiten

Das Fazit unserer detaillierten Studie zur Barrierefreiheit der Webseiten von 84 Großstädten und den 16 Bundesländern ist gemischt. Der größte Teil aller 100 untersuchten Webseiten ist auch Ende 2026 nur zu 40 bis 65 Prozent barrierefrei. Damit sind diese Webseiten sehr schwierig für Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen nutzbar. Bei fast 50 % aller Städteseiten ist jedoch eine klare Verbesserung erkennbar.

Einen Lichtblick bieten die Top 3 der Länder- und Städte-Webseiten. Zudem erreichen viele der kommunalen Webseiten nun endlich einen Barrierefreiheitsgrad von über 80 %. Das ist ein guter Fortschritt im Vergleich zum Vorjahr. Um jedoch wirklich von guter Barrierefreiheit und Zugänglichkeit zu sprechen, müssten sicherlich noch viele Verbesserungen vorgenommen werden.

Die traurigen Schlusslichter bilden viele Städte-Webseiten mit nicht einmal 40 % Barrierefreiheit, was sich als Schulnote mit einer 4 minus niederschlagen würde. Damit erfüllen sie die gesetzlichen Anforderungen aus Onlinezugangsgesetz und Behindertengleichstellungsgesetz im Grunde nicht. So sind von Einschränkungen betroffene Menschen häufig von der Teilhabe am Stadtleben ausgeschlossen. Eine Gewährleistung der Barrierefreiheit ist dringend nötig.

Top 3 Städte-Webseiten:

  • Leipzig
  • Karlsruhe
  • Stuttgart

Top 3 Länder-Webseiten:

  • Baden-Württemberg
  • Bremen
  • Rheinland-Pfalz

Ihre individuelle Detailanalyse – hilfreich und kostenlos

Gehören Sie zu den untersuchten Regionen? Laden Sie Ihre individuelle Analyse als 10-seitiges PDF inklusive Fahrplan zur Barrierenbehebung herunter. Ein ausführliches 40-seitiges Audit mit konkreten Detailbefunden senden wir Ihnen gerne kostenfrei zu – schreiben Sie uns einfach an beratung@heires.net.

Die 10 in digitaler Barrierefreiheit (BF) besten Großstädte in Deutschland

StadtBF-Rang
2026
Inkl.-WertBITV-WertBF-GradBF-NoteSC Rang 2026Down-
load
Leipzig18585,585,2529PDF
Karlsruhe28085,582,75226PDF
Oldenburg377,587,582,5237PDF
Stuttgart482818121PDF
Nürnberg58081,580,7524PDF
Freiburg68080,580,25216PDF
Neuss77584,579,7537PDF
Aachen8708979,5310PDF
Kassel97583,579,25346PDF
Berlin107087,578,75333PDF

Digitale Barrierefreiheit in den Bundenländern

Die Teilhabe aller Menschen ist in Deutschland im Grundgesetz verankert und über das Behindertengleichstellungsgesetz allen Betroffenen verbindlich zugesichert. Die Barrierefreie-Informationstechnik-Verordnung bildet grundsätzlich die gesetzlichen Vorgaben zur technischen Umsetzung von Barrierefreiheit. Deutschland ist in 16 eigenständige Bundesländer untergliedert. BGG und BITV gelten bundesweit für alle digitalen Anwendungen der öffentlichen Hand. Jedes Bundesland hat ergänzend eine eigenständige Landesgesetzgebung zu Inklusion, eigene Landesbehindertenbeauftragte und landeseigene Stellen für Barrierefreiheit. Zudem gibt es Schlichtungsstellen, an die sich von Barrieren betroffene Menschen mit Einschränkungen wenden können.

Wie schon 2025 zugesagt, haben wir im Rahmen unserer aktuellen Studie auch die Internetseiten der Bundesländer untersucht (oder: …haben wir uns im Rahmen unserer aktuellen Studie auch die Internetseiten der Bundesländer angeschaut). Deren Untersuchung erfolgte schon im Juli/August 2026 und war quasi die Blaupause für unser neues Verfahren bei den Städten. In einem groß angelegten Prüfvorhaben haben wir die Webseiten aller 16 Bundesländer auf ihre Barrierefreiheit hin überprüft. Dies erfolgt zum einen entlang aller 100 BITV-Kriterien und zum anderen entlang unserer 12 Inklusionsfragen. Alle Ergebnisse sind wie in einem ordentlichen BITV-Audit je Einzelkriterium mit Einstufung, Befund und Maßnahmen zusammengetragen. Das geschieht in verständlicher Sprache ohne Technik-Kauderwelsch, sodass die Detailanalysen auch wirklich hilfreich für die Empfänger sind.

Schon in Kürze werden die Landesbehindertenbeauftragten sowie die Redaktionsteams der Länderseiten mit der neuen Studie und ihren individuellen Analysen versorgt werden – per Mail und per Post.

LandBF-Rang 2026Inkl.-WertBITV-WertBF GradBF NoteSC Rang 2026Down-
load
Baden-Württemberg1908989,525PDF
Bayern9757474,534PDF
Berlin5708777,2522PDF
Brandenburg156069,564,75312PDF
Bremen277,581,579,527PDF
Hamburg67580,577,7521PDF
Hessen1062,58573,7533PDF
Mecklenburg-Vorpommern1452,57965,75316PDF
Niedersachsen126569,567,2539PDF
Nordrhein-Westfalen116573,569,2538PDF
Rheinland-Pfalz37582,578,75213PDF
Saarland472,58578,7526PDF
Sachsen8857575211PDF
Sachsen-Anhalt164079,559,75414PDF
Schleswig-Holstein77575,575,25210PDF
Thüringen1357,575,566,5315PDF

Die Lücke in der IT: Digitale Barrierefreiheit

Smart Cities zur Digitalisierung der Großstädte
Die BITKOM unterzieht jährlich alle deutschen Großstädte in einer Studie hinsichtlich ihrer Digitalisierungsgrades für Verwaltung und Bürgerschaft. Die Bewertung dieser Smart Cities erfolgt in 5 Kategorien: Verwaltung, IT/Kommunikation, Energie/Umwelt, Mobilität sowie Bildung und Gesellschaft. Im BITKOM Smart City Index wird die Vergleichsanalyse mitsamt Platzierung abgebildet.

Digitalisierungsfortschritt in Deutschland
Gerade im Sinne der digitalen Souveränität Deutschlands ist auch der Fortschritt der Digitalisierung der Bundesländer wichtig. Große Vorhaben zur digitalen Verwaltung sind eingeleitet auch seitens der Bundesländer. Seit 2024 wird das im Digitalisierungsindex von IT-Branchenverband BITKOM untersucht und dargestellt.

KI als wichtigstes Thema des Jahres. 
Nicht nur in der Privatwirtschaft sondern auch bei der öffentlichen Hand nimmt KI langsam Einzug und wird immer wichtiger. Man innoviert, modernisiert und automatisiert damit allerort und stellt auch einiges an Budget dazu bereit. Um nicht noch weiter ins Hintertreffen zu geraten, ist das auch mehr als richtig.

Inklusion und Barrierefreiheit leider in Allen vernachlässigt
Obwohl digitale Barrierefreiheit für die öffentliche Hand gesetzliche Pflicht ist, war sie bei keinem der vorgenannten Themenfelder explizit erwähnt. Diese Lücke versuchen wir mit unserer Studie zu schließen.

Jemand sieht sich die barrierefreie Webseite von Heires an

Unsere Studie zu digitalen Barrierefreiheit

Digitale Barrierefreiheit ist der wichtigste Aspekt für die gleichberechtigte Teilhabe der gesamten Bürgerschaft am digitalen Leben. Aufgrund der Bedeutung gelingender Inklusion haben wir von HeiReS der Barrierefreiheit der Webseiten von 84 Großstädten eine eigene Studie gewidmet. Die Webseiten dieser 84 Städte haben wir im März sowie im Oktober 2025 auf ihre digitale Barrierefreiheit hin untersucht. Die Ergebnisse haben wir im Januar 2026 nochmals aktualisiert. Dabei sind wir nach den Methoden und Qualitätsansprüchen einer ordentlichen Studie vorgegangen: unabhängig, ergebnisoffen und repräsentativ.

In einer neutralen Untersuchung haben wir die Städtewebseiten unserem selbst entwickelten Barrierefreiheits-Kurzcheck unterzogen. Dies erfolgte als manuelle Prüfung durch unsere Experten für jede Stadt im Einzelnen an ihrer jeweiligen Webpräsenz. Dabei wurden entlang klarer Fragestellungen verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit überprüft.

Professionelles Beratungsgespräch an einem Laptop

Selbstcheck Barrierefreiheit

Wie barrierefrei ist Ihre Webseite ? Nach der Beantwortung von 10 Kern-Fragen erhalten Sie eine sofortige Einschätzung.

Viele Ausgrenzung durch Barrieren

  1. Fast 80 % der Städteseiten haben trotz Vorgabe keine, fehlerhafte oder veraltete Barrierefreiheits-Erklärungen.
  2. Bei 40 % der Städteseiten fehlt ein klares Angebot in Leichter Sprache für Menschen mit Lernschwierigkeiten.
  3. Bei 60 % der Städteseiten haben für Blinde schlechte Tastatursteuerbarkeit und Screenreader-Kompatibilität.
  4. Bei 50 % der Städteseiten fehlen für Gehörlose die Untertitel und Textvarianten bei Videos und Audio-Dateien.
  5. Bei 100 % der Städteseiten fehlen die seit 2019 verpflichteten barrierefrei umgesetzten PDFs gänzlich oder teils.
  6. Über 30 % der Städteseiten sind für Senioren kaum zugängig wegen Komplexität – trotz „Beauftr. für Senioren“.
  7. Ca. 25 % der Städteseiten sind für Menschen mit Seheinschränkungen kaum wahrnehmbar wegen Designfehlern.
  8. Ca. 20 % der Städteseiten sind nur auf Deutsch und so für Menschen ohne Deutschkenntnise nicht nutzbar.
  9. Bei 30 % der Städteseiten waren Beauftragten für Menschen mit Behinderungen und Senioren nicht auffindbar.
  10. Über 15% der Städteseiten nutzen für korrekte Barrierefreiheit ungeeignete Content-Management-Systeme.
  11. Mehr als 30 % der Städteseiten nutzen für die notwendige Barrierefreiheit verwässernde Overlay-Tools.
  12. Über 40 % der Städteseiten fehlt es an für Gehörlose unerlässige Videos in Deutscher Gebärdensprache.

Die Doppelprüf-Methodik

12 wesentliche Inklusionsfragen
Die mittlerweile 12 Inklusionsfragen stellen eine Säule zur vereinfachten ganzheitlichen Überprüfung der Barrierefreiheit von Webseiten dar. Mit diesen Fragen wird eine Prüfungen aus der Betroffenen-Persepektive gepaart mit der Expertenperpektive durchgeführt. So z. B. ob eine blinde Person eine Webseite nutzen könnte.

100 offizielle BITV-Kriterien
Die Prüfung wird durchgeführt an entlang der in Deutschland für die öffentliche Hand geltende Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV) 2.0. Diese enthält 100 einzelne Kriterien als Vorgabe für die korrekte Umsetzung von Barrierefreiheit.

Die doppelte Perspektive

Vorprüfung mit eigens entwickelter KI-Lösung
Wir nutzen maßgeschneiderte KI-Modelle, um Webseiten präzise und automatisiert auf Barrierefreiheit sowie die Einhaltung gängiger Standards wie BITV und WCAG zu analysieren. Dadurch identifizieren wir barrierebedingte Hürden in großen Datenmengen schnell und effizient.

Manuelle Prüfung durch Experten und Betroffene
Anschließend bewerten Fachexperten und Menschen mit Behinderungen diese Befunde manuell, um Kontextfehler der KI zu korrigieren. Darauf folgt eine tiefergreifende Prüfung überall da, wo KI-basierte Prüfung technisch oder inhaltlich nicht möglich ist.

Bewertung und Nutzen

Nach erfolgter Einzelprüfung wurden die Ergebnisse übersichtlich zusammengetragen, so dass klare Vergleichbarkeiten entstehen –  bei den schon seit 2024 untersuchten Städten sogar über die Jahre hinweg. Die Untersuchten Städte erhalten alle eine individuelle Übersicht ihrer Barrieren mitsamt Befundung und Handlungsempfehlung. Alles Einstufungen sowie Empfehlungen sind in der Studie entsprechend übersichtlich dokumentiert. Im Rahmen der Studie haben wir alle Kriterien und passende Handlungsempfehlungen noch mal zusammengetragen. Das bietet damit nicht nur Nutzwert für die untersuchten Städte und Länder selber, sondern für jede Stadt oder Landkreis, jede Behörde oder ändere öffentliche Institution, die sich um Barrierefreiheit bemühen. Auch der lokalen Presse werden wir die Studie und die Auswertungen zur Verfügung stellen, damit sich der Nutzen insbesondere für die betroffene Bürgerschaft durch mehr Barrierefreiheit vergrößert.

leichte; Sprache; digital; barrierefreiheit; Dresden; Inklusion; IT hilft; Peggy; Reuter; Heinrich; HeiReS; Integration; Grundrecht; Text; Lernschwäche;

Regelmäßigkeit und Nachhaltigkeit

Wir sind regelmäßig auf der Smart City Expo in Barcelona vertreten. Bereits 2024 veröffentlichten wir dort erstmals eine Studie zur digitalen Barrierefreiheit deutscher Smart Cities und stellten die Ergebnisse sowie individuelle Analysen in barrierefreien PDFs vor. Eine Zusammenfassung erschien zudem im von HeiReS veröffentlichten Fachmagazin Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand.

Cover und Textauszug, Magazin A11Y4U, Edition 3: Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand; barrierefreie PDF Version

2025 wurde die Studie erstmals als eigenständiges Magazin veröffentlicht. Damit erhielten die Ergebnisse eine eigene Plattform, um die digitale Barrierefreiheit deutscher Smart Cities umfassend darzustellen und einem breiteren Publikum zugänglich zu machen. Die Veröffentlichung knüpfte an die Erkenntnisse aus dem Vorjahr an und führte die Untersuchung mit einer erweiterten Methodik fort.

PDF-Studie zur digitalen Barrierefreiheit deutscher Smart Cities 2025 mit Tabellen, Karten und Prüfberichten.

Als kostenfreie Unterstützung für alle Regionen

Die von uns im Rahmen der Studie durchgeführten individuellen Analysen dienen als hilfreiche Unterstützung für die untersuchten Regionen hin zu mehr Barrierefreiheit. Suchen Sie sich Ihr Bundesland oder Ihre Stadt in der Liste heraus und laden Sie sich die Analyse herunter. Das PDF gibt Ihnen über 10 Seiten hinweg einen genauen Überblick, wo Sie aktuell stehen. Eine Einordnung erfolgt zu jedem einzelnen Kriterium der 12 Inklusionsfragen und für aller 100 BITV-Kriterien.

Neben einem Kurzbefund erhalten Sie auch eine Begründung des Kriteriums sowie einen Fahrplan in dieser individuellen Analyse. Bei allen mit „nein“ oder „teilweise“ eingestuften Kriterien liegen Barrieren vor, die Menschen an der Teilhabe hindern. Die Punkte müssen bei Webseiten von Städten eigentlich behoben werden, um die nach BGG geforderte Barrierefreiheit bieten zu können. Hier herrscht also dringender Korrekturbedarf, wo unsere Handlungsempfehlungen sicher helfen werden.

Im Rahmen unserer Initiative für Inklusion erhalten alle Städte und Länder die Studie und ihre individuellen Analyse – sowohl per Mail als auch per Post. Das ist als Unterstützung für mehr Barrierefreiheit und gelingende Inklusion gedacht. Ein vertieftes Audit mit individuellen Detailbefunden und Maßnahmen kann kostenfrei auf Wunsch nachgeliefert werden. Dazu schreiben Sie uns bitte eine Mail an beratung@heires.net

Ergänzend dazu erhalten die Länder und Städte ebenfalls kostenfrei unser Magazin „Barrierefreiheit für Stadt, Land und Öffentliche Hand“. Dieses Fachmagazin enthält viel Nützliches zur Umsetzung von Barrierefreiheit wie praktische Leitfäden, Erklärung aller BITV-Prinzipien und Best Practices anderer Länder.

Die im Rahmen dieser Studie untersuchten Städte unterstützen wir gerne bei der Umsetzung der geforderten Barrierefreiheit als Teil unserer  Inklusionsinitiative. Natürlich werden wir für ein kostenfreies persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung stehen. Mit uns an der Seite können diese Städte so den nächsten Schritt in Richtung gelingende Inklusion für alle Bürgerinnen und Bürger gehen.

Frau an einem Schreibtisch lächelt grüßend in die Kamera bei einem VideoCall

Durchführende Partner dieser Studie

Heinrich & Reuter Solutions GmbH Logo kurz HeiReS: Design | Developement | Training

Heinrich und Reuter Solutions GmbH – kurz HeiReS

Das Dresdner IT-Unternehmen sind ausgewiesene Experten für digitale Barrierefreiheit mit Erfahrung im Thema schon seit 2018. HeiReS hat als Beratungs- und IT-Unternehmen dabei besonderer Spezialisierung auf Umsetzung. Die Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten erstrecken sich von Beratung, Prüfung, Design, Programmierung bis zur Wissensvermittlung.

Logo der i t hilft g GmbH; Gemeinnützige GmbH für sozial gerechte I T-Projekte

Die gemeinnützige IT hilft gGmbH

Die gemeinnützige IT hilft gGmbH hat als Unternehmenszweck gelingende Inklusion insbesondere in der digitalen Welt. Dabei hat sie einen besonderen Blick auf Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen sowie ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. So trägt sie im Sinne des Gemeinwohls zur Umsetzung des Rechtes auf Teilhabe aller Menschen an allen Aspekten des Lebens bei. Als gemeinnütziges Unternehmen fungiert die IT hilft gGmbH bei der Studie als berufener Beirat.

Historie unserer Studie zur Barrierefreiheit in Deutschland

Dezember 2026

  • Award-Verleihung an Städte als Wertschätzung für Status und Weiterentwicklung in der Barrierefreiheit
  • Aufbau eines neuartigen Transparenzportals zur Vergleichbarkeit von Barrierefreiheit in Deutschland

November 2026

  • Aufbereitung der Analyseergebnise hin zu hochdetaillierten Studie als Drucksache und barrierefreies PDF
  • Präsentation der neuen Studie 2026 zur Barrierefreiheit in Deutschland auf der Smart City Barcelona

Oktober 2026

  • Finale manuelle Analysen entlang 100 BITV-Kriterien und Zusammenstellung der Vergleichswerte
  • Vorab-Veröffentlichung neuer Studienergebnisse 2026 auf der Smart Country Convention in Berlin

September 2026

  • Fortlaufende Analysen entsprechend unseren neuen Kriterien und hohem Qualitätsanspruch fortlaufende Prüfungen der kommunalen Webseiten von Städten und Bundesländern

August 2026

  • Die Studie wird erweitert auf die 16 Bundesländer und damit erstmals auch deren zentrale Webangebote untersucht. Aus den Analyseergebnisse wird ein ähnlicher Vergleich wie bei den Städte erarbeitet mit BITV-Wert, Inklusionwert, Barrierefreiheitswert, Gesamtnote und Ranking.
  • Als übergeordnete und verantwortende Instanz werden die Inklusionsbeauftragten der 16 Bundesländer versorgt mit der Studie 2025, dem Vergleich ihnen beigeordneter Städte und einer Detailanalyse ihrer jeweiligen Landeshauptstädte.

Juli 2026

  • Start der Studie 2026: Die Studie wird erweitert auf Bundesländer und Bund. Neben den Städten werden erstmals auch die digitalen Angebote der Bundesländer sowie zentrale Webangebote des Bundes untersucht.

Juni 2026

  • Nächste Generation der Analyse: Die Prüfmethodik wird erneut erweitert. Verbesserte KI-Methoden ermöglichen genauere Bewertungen und tiefere Einblicke in die Qualität digitaler Angebote. Ergänzend fließen verstärkt menschliche Prüfungen und Expertenbewertungen in die Analyse ein, um Aspekte zu erfassen, die automatisierte Verfahren allein nicht zuverlässig bewerten können.

Mai 2026

  • Mehr Transparenz durch kostenfreie Detailanalysen: Zusätzliche Auswertungen zeigen Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale einzelner Regionen und Institutionen.

April 2026

  • Beginn von Städte-Dialogen zur Barrierefreiheit: Im Rahmen einer Serien von Onlineveranstaltung werden die Ergebnisse der Studie gemeinsam mit Vertreter:innen der 83 untersuchten Städten diskutiert. Das große Interesse zeigt, dass digitale Barrierefreiheit zunehmend als strategisches Thema in Kommunen wahrgenommen wird. Die Veranstaltung schafft Raum für Fragen, Erfahrungen und den Austausch von Lösungsansätzen.

März 2026

  • Erste Kommunikation mit Städten zu ihren eigenen Ergebnissen sowie Interpretation der Empfehlungen
  • Die 24-seitige schön aufbereitete Drucksache der erreicht neben dem Mailversand als PDF auch postalisch alle 83 Städte –  sowohl Bürgermeister als auch Inklusionsbeauftragte. Damit sind die Ergebnisse direkt an die Kommunen herangetragen worden als Unterstützung, damit sie selber ihre Barrierefreiheit verbessern.

Februar 2026

  • „Endlich barrierefrei“ – Start des neuen Podcast für digitale Inklusion von und mit Peggy Reuter-Heinrich
  • Ergebnisse der Studie werden im Podcast diskutiert. In anderen Folgen wird Wissen hörbar bereitgestellt.

Januar 2026

  • Fertigstellung der 24-seitigen Studie 2025 als PDF und Veröffentlichung  der Zusammenfassung im Web
  • Versand der Studie sowie der individuellen Analysen zur Kenntnisnahme der Barrieren an alle 83 Städte

Erstes Halbjahr

  • Fachmagazin „Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand“ als Drucksache mitsamt Studie 2024
  • Erweiterung von Prüfkriterien und Bewertungssystematik für ein umfassenderes Bild von Barrierefreiheit
  • Manuelle Analyse von Webseiten der 83 Großstädte als bislang umfangreichste Untersuchung dazu

Zweites Halbjahr

  • In Tiefe und Umfang größer angelegte Studie zur Barrierefreiheit von  Städteportalen als einzige ihrer Art
  • Vortrag zur Studien 2025 auf der Smart Country Convention und Live-Tests von Städte-Seiten vorort
  • Präsenz auf der Smart City in Barcelona und Kurzvorstellung Studie an Sächsischen Wirtschaftsminister
  • Erste KI-gestützte Ansätze mit Vorprüfung entlang 12 WCAG-Kriterien zur Erhöhung der Analyse-Qualität.
  • Manuelle Analyse aller Städte-Webseiten deutscher Großstädte mittels unserer interaktiven Checkliste
  • Vergleichsrankings über prozentualen Barrierefreiheitswerte basierend auf den Analyse-Ergebnissen
  • Präsentation der Ergebnisse als Studie mitsamt Ranking auf der Smart City Barcelona – erneute Livetests
  • Studie 2024 veröffentlicht als 4-seitiges White-Paper über Webseite und per Mail an  öffentliche Hand
  • Entwicklung der interaktive Checkliste mit 10 Kern-Kriterien zur Bewertung digitaler Barrierefreiheit.
  • Informationen zu Barrierefreiheit und Checkliste per Post versendet an Städte und Bundesländer
  • Live-Tests zur Barrierefreiheit Städte-Webseiten auf der City Expo Barcelona mittels unser Checkliste
  • Fachbuch zu Barrierefreiheit an 100 Behinderten-Beauftragten der Länder und Großstädte versendet
  • Umfrage zum Stand der Barrierefreiheit und Austausch mit Städten auf der Smart City Expo in Barcelona

Das Ergebnis aller 84 Städte-Webseiten im Überblick

Hier finden Sie das detaillierte Ergebnis unserer Auswertung der von 2026 zur Umsetzung der Barrierefreiheit der Städte-Webseiten aller 84 Smart Cities der BITKOM Studie.

StadtBF-Rang
2026
Inkl.-WertBITV-WertBF-GradBF-NoteSC Rang 2026Down-
load
Leipzig18585,585,2529PDF
Karlsruhe28085,582,75226PDF
Oldenburg377,587,582,5237PDF
Stuttgart482818121PDF
Nürnberg58081,580,7524PDF
Freiburg68080,580,25216PDF
Neuss77584,579,7537PDF
Aachen8708979,5310PDF
Kassel97583,579,25346PDF
Berlin107087,578,75333PDF
München11758278,532PDF
Hannover1277,578,57837PDF
Hamburg137580,577,7533PDF
Bremen1472,58277,25329PDF
Wiesbaden1567,58777,25334PDF
Jena1677,576,577347PDF
Krefeld177083,576,75344PDF
Mainz18658776342PDF
Moers19708276376PDF
Augsburg20708075318PDF
Halle2167,581,574,5375PDF
Mannheim22707974,5319PDF
Osnabrück23608874324PDF
Münster2472,57473,25332PDF
Heilbronn2562,582,572,5353PDF
Bremerhaven2662,58272,25348PDF
Regensburg27657972311PDF
Offenbach285588,571,75355PDF
Potsdam2972,57171,75331PDF
Frankfurt3067,575,571,5320PDF
Köln31657871,536PDF
Bonn3252,589,571327PDF
Ulm3357,584,571314PDF
Duisburg3457,58470,75335PDF
Reutlingen3557,58470,75354PDF
Erlangen36558670,5356PDF
Heidelberg37657670,5313PDF
Trier38657469,5417PDF
Magdeburg395582,568,75473PDF
Pforzheim4057,58068,75469PDF
Saarbrücken41607768,5441PDF
Dresden426076,568,25418PDF
Hagen4347,58968,25474PDF
Kiel445580,567,75443PDF
Wuppertal455580,567,75436PDF
Erfurt4657,577,567,5478PDF
Bielefeld4752,58267,25449PDF
Rostock4852,58166,75468PDF
Düsseldorf4957,574,56645PDF
Kaiserslautern50557766466PDF
Salzgitter5152,578,565,5482PDF
Wolfsburg52557665,5440PDF
Ingolstadt53607065425PDF
Lübeck54458565422PDF
Mülheim55557565465PDF
Dortmund564584,564,75421PDF
Hildesheim5757,57264,75460PDF
Fürth5852,576,564,5451PDF
Würzburg595573,564,25463PDF
Gütersloh60557364464PDF
Hamm6152,57563,75459PDF
Essen62557263,5415PDF
Remscheid6337,589,563,5483PDF
Schwerin6462,563,563484PDF
Oberhausen655570,562,75461PDF
Bottrop66507562,5472PDF
Siegen67457962477PDF
Bochum6847,57661,7548PDF
Göttingen69507361,5462PDF
Chemnitz704576,560,75480PDF
Braunschweig715070,560,25423PDF
Mönchengladbach725070,560,25412PDF
Leverkusen73309060467PDF
Ludwigshafen74407859450PDF
Cottbus7547,57058,75481PDF
Darmstadt764572,558,75428PDF
Koblenz77407658457PDF
Paderborn7837,578,558452PDF
Herne793077,553,75439PDF
Gelsenkirchen80307251445PDF
Solingen813068,549,25558PDF
Recklinghausen822075,547,75579PDF
Bergisch Gladbach8322,572,547,5571PDF
Hanau8422,57247,25570PDF

Das Ergebnis aller 16 Länder-Webseiten im Überblick

Hier finden Sie das detaillierte Ergebnis unserer Auswertung der von 2026 zur Umsetzung der Barrierefreiheit der Länder-Webseiten aller 16 Länder der BITKOM Studie.

LandBF-Rang 2026Inkl.-WertBITV-WertBF GradBF NoteSC Rang 2026Down-
load
Baden-Württemberg1908989,525PDF
Bayern9757474,534PDF
Berlin5708777,2522PDF
Brandenburg156069,564,75312PDF
Bremen277,581,579,527PDF
Hamburg67580,577,7521PDF
Hessen1062,58573,7533PDF
Mecklenburg-Vorpommern1452,57965,75316PDF
Niedersachsen126569,567,2539PDF
Nordrhein-Westfalen116573,569,2538PDF
Rheinland-Pfalz37582,578,75213PDF
Saarland472,58578,7526PDF
Sachsen8857575211PDF
Sachsen-Anhalt164079,559,75414PDF
Schleswig-Holstein77575,575,25210PDF
Thüringen1357,575,566,5315PDF