Vorabversion: Aktuelle Studie zur digitalen Barrierefreiheit in Deutschland 2026

KIund Mensch

Wie barrierefrei sind eigentlich die Webseiten deutscher Bundesländer und Großstädte?

Detailstudie 2024 – 2026 von HeiReS mit IT hilft gGmbH

Einzigartig mit eigens entwickelter KI-Basis und vollständiger Prüfung durch IAAP-Experten sowie von Barrieren betroffener Menschen

Die neue vollumfassende Studie bietet einen ganzheitlichen Überblick zum Stand der digitalen Barrierefreiheit in Deutschland entlang aller gesetzlich geforderten Kriterien. Sie zeigt konkret, welche Barrieren jeweils für Betroffene bestehen und gibt mit praxisnahen Handlungsempfehlungen einen leicht umsetzbaren Fahrplan.

  • Transparente Vergleichsanalysen von 2024 bis 2026
  • Beurteilung entlang 100 BITV-Regeln und 12 BGG-Fragen
  • Individuelle Berichte zu Bundesländern und Großstädten
  • Priorisierter Maßnahmenplan als Hilfe zur Umsetzung

Fazit 2026 zur Barrierefreiheit kommunaler Webseiten

Das Fazit unserer detaillierten Studie zur Barrierefreiheit der Webseiten von der 84 Großstäde und der 16 Bundesländer ist leider recht traurig. Der größte Teil aller 100 untersuchten Webseiten ist auch Ende 2026 nur zwischen 40 bis 65 Prozent barrierefrei. Damit sind diese Webseiten immer noch nur schwierig bzw. kaum von Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen nutzbar. Mit den schon Ende 2025 adressierten Maßnahmen könnte das verbessert werden.

Einen Lichtblick bieten viele Länder-Webseiten und einige Städte-Webseiten von Leipzip, Stuttgart und München mit über 80 % Barrierefreiheit. Das ist schon recht gut. Um wirklich von ausreichender Barrierefreiheit und Zugänglichkeit zu sprechen, könnten man sicherlich Verbesserungen vornehmen. Insbesondere sollte man diesen Grad an Barrierefreiheit positiv herausstellen und als Leuchtturm-Projekte zeigen nach außen.

Das traurige Schlusslicht bilden doch so einige Städte-Webseiten mit noch nicht mal 30 % Barrierefreiheit. Damit erfüllen sie die gesetzlichen Anforderungen aus Onlinezugangsgesetz und Behindertengleichstellungsgesetz im Grunde nicht. So sind von Einschränkungen betroffene Menschen häufig aus der Teilhabe des Stadtlebens ausgeschlossen. Eine Sicherung der Barrierefreheit ist dringend nötig.

Falls Sie zu den von uns auf Barrierefreiheit untersuchten Regionen gehören, schauen Sie sich ungedingt Ihre individuelle Dateilauswertung an. Sie liefert den konkrete auf ihrer Webseite bestehende Barrieren sowie einen Fahrplan zur Behebung derer. Wir lassen Sie Ihnen Ihre Detailauswertung kostenfrei zukommen – per Mail oder per Post. Schreiben Sie uns gerne per E-Mail an beratung@heires.net

Die 10 in digitaler Barrierefreiheit (BF) besten Großstädte in Deutschland

StadtBF-Rang
2026
BF-Rang
2025
BF-Rang
2024
Inkl.-WertBITV-WertBF-GradBF-NoteSmart City Rang 2026
Leipzig1998585,585,2529
Karlsruhe219208085,582,75226
Stuttgart34382818121
Nürnberg4588081,580,7524
Freiburg524138080,580,25216
Oldenburg6273472,587,580237
Berlin7113372,58779,75333
Neuss847567584,579,75338
Aachen91016708979,5310
Kassel1046447583,579,25346

Die digitale Barrierefreiheit (BF) der Bundes-Länder in Deutschland

LandBF-Rang 2026Inkl.-WertBITV-WertBF GradBF NoteSmart Country Rang 2026
Baden-Württemberg1908989,525
Bayern9757474,534
Berlin467,58777,2522
Brandenburg136069,564,75312
Bremen277,581,579,527
Hamburg37580,577,7521
Hessen1062,58573,7533
Mecklenburg-Vorpommern1552,57965,75315
Niedersachsen126569,567,2539
Nordrhein-Westfalen116573,569,2538
Rheinland-Pfalz57582,578,75213
Saarland872,58578,7526
Sachsen7857575211
Sachsen-Anhalt164079,559,75414
Schleswig-Holstein67575,575,25210
Thüringen1457,575,566,5315

Die Details zum BITKOM Smart City Ranking 2025

Die BITCOM unterzieht jährlich die als Smart Cities angemeldeten deutschen Großstädte in einer Studie hinsichtlich ihrer Digitisierungsprozesse für Verwaltung und Bürgerschaft. Genau das bedeutet im Wesentlichen die Definition von Smart Citites. Daraus wird ein Ranking abgeleitet. Im BITKOM Ranking tragen fünf wesentliche Kriterien auf Basis einer mit Vergleichsanalyse zur Platzierung der Städte bei. Die Kategorien der BITKOM Studie zur Bewertung der Smart Cities lauten wie folgt: Verwaltung, IT/Kommunikation, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Bildung und Gesellschaft.

Diese fünf Kategorien sind noch mit vertiefenden Details unterlegt. So werden bei Verwaltung zum Beispiel interne Prozesse, Online-Terminvergabe, Internetauftritt Serviceportale und Bevölkerungsanliegen bewertet. Bei IT/Kommunikation geht es vorrangig um Breitbandausstattung, Open Data Anbindungen sowie Datenportale. Bei Energie, Umwelt und Mobilität wird bewertet, inwieweit diese Vorhaben vorangetrieben wurden. Gesellschaft und Bildung untersuchte Digitalisierungskonzepte für die Bildung, allgemeine Digitalkompetenz, StartUp-Hubs, CoWorking sowie Bürgerbeteiligung.

Digitale Barrierefreiheit leider vernachlässigt

Vergebens aber haben wir in der BITKOM Studie nach Inklusion oder digitale Barrierefreiheit der Smart Cities gesucht. In der Tat wurde das Thema vernachlästigt – wie man selber sehen kann. Nur im Kontext von Beteilgungsplattformen fand das Wort Barrierefreiheit Erwähnung. Dass aber Barrierefreiheit ein ganzheitlicher Aspekt für alle Bereiche ist, der Teilhabe der gesamten Bürgerschaft sicherstellt, schien  unklar zu sein.

Jemand sieht sich die barrierefreie Webseite von Heires an

Unsere Studie zur digitalen Barrierefreiheit der 83 Städte des BITKOM Smart City Ranking

Aufgrund der Wichtigkeit von gelingender Inklusion haben wir von HeiReS der Barrierefreiheit der Webseiten dieser 83 Städte eigene Studie zu gewidmet. Die Städte-Webseiten dieser 83 Städte haben wir im März sowie im Oktober 2025 auf ihre digitale Barrierefreiheit hin untersucht. Die Ergebnissse haben wir sogar im Januar 2026 noch mal aktuallisiert.

Dabei sind wir nach den Methodiken und Qualitätsansprüchen wie bei einer ordentlichen Studie vorgegangen: unabhängig, ergebnisoffen, repräsentativ.

In einer neutralen Untersuchung die Städtewebseiten unserem selbstentwickelten Barrierefreiheits-Kurzcheck unterzogen. Das erfolgte als manuelle Prüfung durch unserer Experten für jede Stadt im Einzelnen an deren Städte-Webseiten. Dabei wurde entlang von klaren Fragenstellungen verschiedene Aspekte der Barrierefreiheit überprüft.

Professionelles Beratungsgespräch an einem Laptop

Selbstcheck Barrierefreiheit

Wie barrierefrei ist Ihre Webseite ? Nach der Beantwortung von 10 Kern-Fragen erhalten Sie eine sofortige Einschätzung.

Weiterverarbeitung und Nutzwert der Studie

Manuelle Prüfung

Nach der Überprüfung entlang der Fragestellung wurden die erfüllten Kriterien addiert mit je zehn Prozentpunkten. Daraus ergibt sich ein entsprechendes Fazit verbunden mit passenden Empfehlungen. Das Prüfergebnis sowie Wert und Empfehlungen der jeweiligen Stadt haben wir schriftlich festgehalten in einem entsprechenden sogar barrierefreien PDF-Formular.  Diese Detailergebnisse werden wir der Nachvollziehbarkeit der Studiengrundlagen den Städten oder Interessierten gerne zur Verfügung stellen. Zudem werden wir sie an zuständige Stellen übersenden.

Automatisierte Prüfung

Die Bewertung basiert auf den Web Content Accessibility Guidelines (WCAG) 2.1 des World Wide Web Consortiums (W3C). Diese international anerkannten Richtlinien bilden die Grundlage für die europäische Norm EN 301 549 und damit für die in Deutschland für die öffentliche Hand geltende Barrierefreie Informationstechnik Verordnung (BITV) 2.0.

Bewertung und Nutzen

Nach erfolgter Einzelprüfung haben wir die Ergebnisse übersichtlich zusammengetragen, so dass klare Vergleichbarkeiten entstehen. In einem Fazit haben wir dann noch sinnhafte allgemeine Handlungsempfehlungen für die Städte formuliert, die konkret zu ihrem Grad der Barrierefreiheit passen und damit hilfreich sind. Alles Einstufungen sowie Empfehlungen sind in der Studie entsprechend übersichtlich dokumentiert. Das bietet damit nicht nur Nutzwert für die Städte selber, sondern für jede Stadt oder Landkreis, die sich um Barrierefreiheit bemühen. Auch der lokalen Presse werden wir die Studie zur Verfügung stellen, damit sich der Nutzen insbesondere für die betroffene bürgerschaft durch mehr Barrierefreiheit vergrößert.

Regelmäßigkeit und Nachhaltigkeit

Wir sind regelmäßig auf der Smart City Expo in Barcelona vertreten. Bereits 2024 veröffentlichten wir dort erstmals eine Studie zur digitalen Barrierefreiheit deutscher Smart Cities und stellte die Ergebnisse sowie individuelle Analysen in barrierefreien PDFs vor. Eine Zusammenfassung erschien zudem im von HeiReS veröffentlichten Fachmagazin Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand.

Cover und Textauszug, Magazin A11Y4U, Edition 3: Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand; barrierefreie PDF Version

Zentrale Erkenntnisse der Prüfung

  1. Tastaturbedienbarkeit als größte Schwachstelle:
    Nur 28 % der geprüften Seiten sind vollständig per Tastatur bedienbar. Dies betrifft insbesondere interaktive Elemente wie Dropdown-Menüs und modale Dialoge.
  2. Barrierefreiheitserklärungen oft unvollständig:
    Obwohl 89 % der Städte eine Erklärung zur Barrierefreiheit veröffentlichen, erfüllen lediglich 24 % die gesetzlichen Anforderungen.
  3. Leichte Sprache ausbaufähig:
    Nur 41 % bieten Inhalte in Leichter Sprache an, in der Regel beschränkt auf wenige Seiten.
  4. PDF-Barrierefreiheit kritisch:
    Bei 93% der geprüften PDF-Dokumente wurden erhebliche Barrierefreiheitsmängel festgestellt. Nur bei 48 % war das in der Erklärung zur Barrierefreiheit auch angegeben.
Frau führt eine BITV Audit an einem Desktop PC durch

Kostenfreie weitere Unterstützung für diese 83 Städte

Die im Rahmen dieser Studie untersuchten Städte unterstützen wir gerne bei der Umsetzung der geforderten Barrierefreiheit als Teil unserer  Inklusionsinitiative. Daher werden wir unsere Analysen kostenfrei und unverbindlich teilen, damit sie den Städten bei Inklusionsvorhaben helfen.

Wenn bei unserem Barrierefreiheits-Kurzcheck noch Punkte mit nein beantwortet waren, entsteht dann nämlich Handlungsbedarf für Barrierefreiheit. Diese Punkte müssen bei Webseiten von Städten eigentlich behoben werden, um die nach BGG geforderte Barrierefreiheit bieten zu können. Im Rahmen unserer Initiative für Inklusion erhalten nun alle Städte von uns per Mail kostenfrei das barrierefreie PDF mit ihrer individuellen Kurzanalyse. Das ist als Unterstützung für mehr Barrierefreiheit und gelingende Inklusion gedacht.

Ergänzend dazu erhalten die Städte ebenfalls kostenfrei unser Magazin „Barrierefreiheit für Stadt, Land und Öffentliche Hand“. Dieses Fachmagazin enthält neben unseren Analysen der Smart Cities viel Nützliches zur Umsetzung von Barrierefreiheit wie praktische Leitfäden, Erklärung der BITV-Prinzipien und Best Practices.

Natürlich werden wir für ein kostenfreies persönliches Beratungsgespräch zur Verfügung stehen. Mit uns an der Seite können diese Städte so den nächsten Schritt in Richtung einer Smart City mit Herz für alle Bürgerinnen und Bürger gehen.

Frau an einem Schreibtisch lächelt grüßend in die Kamera bei einem VideoCall

Historie unserer Studie zur Barrierefreiheit in Deutschland

2022

  • Fachbuch zu Barrierefreiheit an 100 Behinderten-Beauftragten der Länder und Großstädte versendet
  • Umfrage zum Stand der Barrierefreiheit und Austausch mit Städten auf der Smart City Expo in Barcelona

2023

  • Entwicklung der interaktive Checkliste mit 10 Kern-Kriterien zur Bewertung digitaler Barrierefreiheit.
  • Informationen zu Barrierefreiheit und Checkliste per Post versendet an Städte und Bundesländer
  • Live-Tests zur Barrierefreiheit Städte-Webseiten auf der City Expo Barcelona mittels unser Checkliste

2024

  • Manuelle Analyse aller Städte-Webseiten deutscher Großstädte mittels unserer interaktiven Checkliste
  • Vergleichsrankings über prozentualen Barrierefreiheitswerte basierend auf den Analyse-Ergebnissen
  • Präsentation der Ergebnisse als Studie mitsamt Ranking auf der Smart City Barcelona – erneute Livetests
  • Studie 2024 veröffentlicht als 4-seitiges White-Paper über Webseite und per Mail an  öffentliche Hand

2025

Erstes Halbjahr

  • Fachmagazin „Barrierefreiheit für Stadt, Land und öffentliche Hand“ als Drucksache mitsamt Studie 2024
  • Erweiterung von Prüfkriterien und Bewertungssystematik für ein umfassenderes Bild von Barrierefreiheit
  • Manuelle Analyse von Webseiten der 83 Großstädte als bislang umfangreichste Untersuchung dazu

Zweites Halbjahr

  • In Tiefe und Umfang größer angelegte Studie zur Barrierefreiheit von  Städteportalen als einzige ihrer Art
  • Vortrag zur Studien 2025 auf der Smart Country Convention und Live-Tests von Städte-Seiten vorort
  • Präsenz auf der Smart City in Barcelona und Kurzvorstellung Studie an Sächsischen Wirtschaftsminister
  • Erste KI-gestützte Ansätze mit Vorprüfung entlang 12 WCAG-Kriterien zur Erhöhung der Analyse-Qualität.

2026

Januar 2026

  • Fertigstellung der 24-seitigen Studie 2025 als PDF und Veröffentlichung  der Zusammenfassung im Web
  • Versand der Studie sowie der individuellen Analysen zur Kenntnisnahme der Barrieren an alle 83 Städte

Februar 2026

  • „Endlich barrierefrei“ – Start des neuen Podcast für digitale Inklusion von und mit Peggy Reuter-Heinrich
  • Ergebnisse der Studie werden im Podcast diskutiert. In anderen Folgen wird Wissen hörbar bereitgestellt.

März 2026

  • Erste Kommunikation mit Städten zu ihren eigenen Ergebnissen sowie Interpretation der Empfehlungen
  • Die 24-seitige schön aufbereitete Drucksache der erreicht neben dem Mailversand als PDF auch postalisch alle 83 Städte –  sowohl Bürgermeister als auch Inklusionsbeauftragte. Damit sind die Ergebnisse direkt an die Kommunen herangetragen worden als Unterstützung, damit sie selber ihre Barrierefreiheit verbessern.

April 2026

Beginn von Städte-Dialogen zur Barrierefreiheit
Im Rahmen einer Serien von Onlineveranstaltung werden die Ergebnisse der Studie gemeinsam mit Vertreter:innen der 83 untersuchten Städten diskutiert. Das große Interesse zeigt, dass digitale Barrierefreiheit zunehmend als strategisches Thema in Kommunen wahrgenommen wird. Die Veranstaltung schafft Raum für Fragen, Erfahrungen und den Austausch von Lösungsansätzen.

Mai 2026

Mehr Transparenz durch kostenfreie Detailanalysen
Zusätzliche Auswertungen zeigen Stärken, Schwächen und Entwicklungspotenziale einzelner Regionen und Institutionen.

Juni 2026

Nächste Generation der Analyse
Die Prüfmethodik wird erneut erweitert. Verbesserte KI-Methoden ermöglichen genauere Bewertungen und tiefere Einblicke in die Qualität digitaler Angebote. Ergänzend fließen verstärkt menschliche Prüfungen und Expertenbewertungen in die Analyse ein, um Aspekte zu erfassen, die automatisierte Verfahren allein nicht zuverlässig bewerten können.

Juli 2026

  • Die Studie wird erweitert auf die 16 Bundesländer und damit erstmals auch deren zentrale Webangebote untersucht. Aus den Analyseergebnisse wird ein ähnlicher Vergleich wie bei den Städte erarbeitet mit WCAG-Wert, Inklusionwert, Barrierefreiheitswert, Gesamtnote und Ranking.
  • Als übergeordnete und verantwortende Instanz werden die Inklusionsbeauftragten der 16 Bundesländer versorgt mit der Studie 2025, dem Vergleich ihnen beigeordneter Städte und einer Detailanalyse ihrer jeweiligen Landeshauptstädte.

August 2026

Start der Studie 2026
Die Studie wird erweitert auf Bundesländer und Bund. Neben den Städten werden erstmals auch die digitalen Angebote der Bundesländer sowie zentrale Webangebote des Bundes untersucht.

Oktober 2026

  • Finale manuelle Analysen entlang 100 BITV-Kriterien und Zusammenstellung der Vergleichswerte
  • Vorab-Veröffentlichung neuer Studienergebnisse 2026 auf der Smart Country Convention in Berlin

November 2026

  • Aufbereitung der Analyseergebnise hin zu hochdetaillierten Studie als Drucksache und barrierefreies PDF
  • Präsentation der neuen Studie 2026 zur Barrierefreiheit in Deutschland auf der Smart City Barcelona

Dezember 2026

  • Award-Verleihung an Städte als Wertschätzung für Status und Weiterentwicklung in der Barrierefreiheit
  • Aufbau eines neuartigen Transparenzportals zur Vergleichbarkeit von Barrierefreiheit in Deutschland

Durchführende Partner dieser Studie

Heinrich & Reuter Solutions GmbH Logo kurz HeiReS: Design | Developement | Training
Logo für ein Mitglied der International Association of Accessibility Professionals

Heinrich und Reuter Solutions GmbH – kurz HeiReS

Das Dresdner IT-Unternehmen sind ausgewiesene Experten für digitale Barrierefreiheit mit Erfahrung im Thema schon seit 2018. HeiReS hat als Beratungs- und IT-Unternehmen dabei besonderer Spezialisierung auf Umsetzung. Die Erfahrungen aus einer Vielzahl von Projekten erstrecken sich von Beratung, Prüfung, Design, Programmierung bis zur Wissensvermittlung.

HeiReS hat alle 83 Städte-Webseiten mittels eines manuellen Prüfverfahrens nach 10 Fragestellungen durch ihre Experten für Barrierefreiheit überprüft. Die Prüfergebnisse wurden schriftlich festgehalten in eigenen Prüfbögen für die Städte. Zudem wurde eine automatisierte Prüfung an 12 WCAG-Kriterien Studie durchgeführt. Beides wurde aggregiert, ausgewertet und entsprechende Rückschlüsse und Empfehlungen formuliert mit hohem Nutzwert.

Logo der i t hilft g GmbH; Gemeinnützige GmbH für sozial gerechte I T-Projekte

Die gemeinnützige IT hilft gGmbH

Die gemeinnützige IT hilft gGmbH hat als Unternehmenszweck gelingende Inklusion insbesondere in der digitalen Welt. Dabei hat sie einen besonderen Blick auf Barrierefreiheit für Menschen mit Behinderungen sowie ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger. So trägt sie im Sinne des Gemeinwohls zur Umsetzung des Rechtes auf Teilhabe aller Menschen an allen Aspekten des Lebens bei.

Die IT hilft gGmbH hat bei der Qualitätssicherung der Inhalte der Studie überprüfend mitgewirkt. Dabei wurde besonderen Wert auf die positive gesellschaftliche Auswirkung der Studie für Betroffene gelegt. Für Senioren lag ein starker Fokus auf die ermöglichte Teilhabe am Stadtleben.

Als gemeinnütziges Unternehmen fungiert die IT hilft gGmbH bei der Studie als berufener Beirat.

Für die Zukunft ist ein Beirat durch externe Vertreter aus Inklusion und Wissenschaft anvisiert.

Das Ergebnis aller 84 Städte-Webseiten im Überblick

Hier finden Sie das detaillierte Ergebnis unserer Auswertung der von 2026 zur Umsetzung der Barrierefreiheit der Städte-Webseiten aller 84 Smart Cities der BITKOM Studie.

StadtBITKOM-Smart-City-Rang 2025Barrierefreiheits-RangBarrierefreiheit laut StudieWCAG-KonformitätswertBarrierefreiheits-Score
Köln41808482,80
Hamburg22708881,67
München13808180,87
Stuttgart34708378,53
Nürnberg85707774,53
Bonn386608073,07
Hannover77607872,27
Bremen428707371,87
Leipzig99607570,13
Aachen1610706868,60
Berlin3311507768,07
Mainz5112607267,67
Darmstadt1713607066,87
Mannheim2414606764,33
Düsseldorf615407663,93
Wiesbaden2716606663,87
Frankfurt am Main2517407462,73
Dortmund2318606462,47
Karlsruhe2019506862,27
Münster2220705861,73
Dresden1821606060,27
Bochum522406959,40
Essen1523506258,07
Freiburg1324406254,53
Lübeck1925505654,13
Magdeburg7626605153,87
Oldenburg3427704653,73
Bielefeld4528306452,80
Duisburg4729505452,47
Augsburg2130405852,20
Kiel3131505352,13
Potsdam2932704352,07
Mönchengladbach3033505351,67
Chemnitz7134505251,27
Ludwigshafen5235604650,80
Ulm1136405650,53
Fürth5737803550,20
Rostock6038405449,53
Wolfsburg4039803449,33
Braunschweig3540405449,20
Halle7341504949,20
Leverkusen7442604449,20
Saarbrücken4643703848,60
Erfurt6644504848,33
Offenbach am Main4945604348,33
Kassel4446504747,93
Neuss5647604247,87
Hagen6748604147,47
Paderborn3649604147,00
Krefeld4150405046,73
Koblenz4351504546,33
Wuppertal3252405046,33
Mülheim an der Ruhr6353603946,13
Heilbronn3754603945,73
Würzburg6455603744,87
Bremerhaven5856603744,40
Osnabrück2657404543,40
Hanau7058106043,27
Regensburg1259603543,13
Reutlingen5060703043,00
Solingen5361404442,87
Oberhausen6262304842,13
Gelsenkirchen4863205140,80
Kaiserslautern6864603040,07
Erlangen7565702539,93
Hamm6166404039,93
Trier1467602939,20
Hildesheim7968403637,33
Gütersloh8069602637,07
Heidelberg1070403335,60
Moers7871502835,47
Göttingen5572403335,13
Ingolstadt2873602234,67
Jena5474502734,60
Pforzheim5975403134,27
Herne3976502634,13
Bottrop6577403133,87
Remscheid8278601932,93
Salzgitter8379601832,07
Siegen6980402831,67
Cottbus8181502130,47
Recklinghausen7282203228,07
Bergisch Gladbach7783302426,20

Das Ergebnis aller 16 Länder-Webseiten im Überblick

Hier finden Sie das detaillierte Ergebnis unserer Auswertung der von 2026 zur Umsetzung der Barrierefreiheit der Länder-Webseiten aller 16 Länder der BITKOM Studie.

LandBF-Rang 2026Inkl.-WertBITV-WertBF GradBF NoteSmart Country Rang 2026
Baden-Württemberg1908989,525
Bayern9757474,534
Berlin467,58777,2522
Brandenburg136069,564,75312
Bremen277,581,579,527
Hamburg37580,577,7521
Hessen1062,58573,7533
Mecklenburg-Vorpommern1552,57965,75315
Niedersachsen126569,567,2539
Nordrhein-Westfalen116573,569,2538
Rheinland-Pfalz57582,578,75213
Saarland872,58578,7526
Sachsen7857575211
Sachsen-Anhalt164079,559,75414
Schleswig-Holstein67575,575,25210
Thüringen1457,575,566,5315