Neue Podcast Folge: Das SCCON-Fazit & Die große Bundesländer-Studie 2026

20 Kilometer für die digitale Inklusion: Unser Fazit zur Smart Country Convention und der neuen Studie 2026

Drei intensive Messetage, vier prall gefüllte Hallen auf der Messe Berlin und weit mehr als 20 Kilometer Fußmarsch quer durch die Digitalisierungslandschaft des öffentlichen Sektors: Das ist die Bilanz unserer Teilnahme an der Smart Country Convention (SCCON) 2026.

Für uns als HeiReS und unsere gemeinnützige IT hilft gGmbH war die Messe ein voller Erfolg. In über 80 persönlichen Gesprächen mit Vertretern von Städten, Bundesländern, Software-Anbietern und dem Digitalministerium haben wir die digitale Barrierefreiheit dorthin gebracht, wo sie gesetzlich und gesellschaftlich hingehört: ganz nach oben auf die Agenda von Staat und Verwaltung. Doch abseits des positiven Feedbacks auf der Messe zeigt unsere frisch veröffentlichte Untersuchung, dass der Weg zu einem inklusiven digitalen Staat noch eine Großbaustelle ist.

Die Detailstudie 2026: Einzigartige Methodik durch KI und Mensch

Im Fokus unseres Messeauftritts stand unsere bisher größte gesellschaftliche Mammutaufgabe: Die Detailstudie 2026 zur digitalen Barrierefreiheit in Deutschland. Im Gegensatz zu rein oberflächlichen, automatisierten Scans haben wir die zentralen Webangebote von 84 deutschen Großstädten (basierend auf dem Bitkom Smart City Index) und erstmals allen 16 Bundesländern einer tiefgehenden Härteprüfung unterzogen.

Das Besondere an unserer Methodik ist die konsequente doppelte Perspektive:

  • KI-gestützte Vorprüfung: Unsere eigens entwickelten KI-Modelle analysieren Webseiten hocheffizient in großen Datenmengen entlang gängiger Standards.
  • Manuelle Expertenprüfung: Um Kontextfehler der KI zu korrigieren, bewerten zertifizierte Fachexperten (IAAP) sowie von Barrieren betroffene Menschen die Befunde manuell nach.
  • Der 112-Punkte-Check: Jedes Portal wurde rigoros entlang von 100 offiziellen BITV-Kriterien sowie 12 spezifischen Inklusionsfragen aus Betroffenen-Perspektive geprüft.

Die harten Fakten: Wo steht Deutschland Ende 2026?

Das Gesamtfazit unserer Studie ist ein echter Weckruf. Der größte Teil aller untersuchten Webseiten ist auch Ende 2026 nur zu 40 bis 65 Prozent barrierefrei. Damit verfehlen zahlreiche Kommunen und Länder die gesetzlichen Anforderungen des Behindertengleichstellungsgesetzes (BGG) und des Onlinezugangsgesetzes (OZG) deutlich. Sie schließen Menschen mit Einschränkungen ungewollt von der Teilhabe am Stadt- und Staatsleben aus.

Der Fokus Bundesländer: Zwischen Vorreitern und Nachzüglern

Erstmals haben wir die zentralen Landesportale aller 16 Bundesländer analysiert. Dabei zeigen sich gewaltige Qualitätsunterschiede:

  • Das Spitzentrio: Ein großes Kompliment geht an Baden-Württemberg (Platz 1 mit stolzen 89,5 % Barrierefreiheit!), dicht gefolgt von Bremen (79,5 %) und dem Saarland (78,75 %). Sie beweisen, dass Barrierefreiheit durch sauberen Code und strategische Planung machbar ist.
  • Der Handlungsbedarf: Während sich unser Heimatbundesland Sachsen auf einem soliden 9. Platz im Mittelfeld bewegt, rutschen die Schlusslichter der Tabelle unter die 65-Prozent-Marke. Da jedes Bundesland durch eigene Landesgesetzgebungen und eigene Redaktionsteams agiert, dröseln unsere Detailanalysen die Barrieren länderspezifisch auf.

Von den Ergebnissen zur Umsetzung: Unsere Werkzeuge für Ihren Erfolg

Weil es uns nicht reicht, nur den Finger in die Wunde zu legen, liefern wir die konkreten Werkzeuge, um Barrieren im Quellcode nachhaltig abzubauen. Dabei trennen wir klar zwischen unserer kostenfreien Inklusionsinitiative und unserem professionellen Prüf-Produkt:

  1. 100 % kostenfreie Unterstützung für die untersuchten Regionen
    Als Teil unserer Inklusionsinitiative senden wir auf Anfrage allen untersuchten Städten und Ländern ein hochdetailliertes, 40-seitiges Audit mit konkreten Detailbefunden und Handlungsempfehlungen kostenfrei per Mail und Post zu. Zudem steht jeder untersuchten Region eine 10-seitige individuelle Analyse inklusive Fahrplan zur Barrierenbehebung als kostenloser PDF-Download bereit. Auch das persönliche Erstberatungsgespräch zur Umsetzung ist für die Kommunen komplett gebührenfrei.
  2. Unser Produkt: Die professionelle Detailanalyse für 900 Euro
    Sie sind eine Agentur, ein Unternehmen oder eine Kommune, die weitere Portale, Webseiten, Intranets oder Onlineshops außerhalb der Studie auf Herz und Nieren prüfen lassen möchte? Genau dafür haben wir unsere Detailanalyse entwickelt.

Sie bietet die vollständige Qualität eines professionellen Audits, bricht aber bestehende Budgetgrenzen: Für einen absoluten Hammerpreis von nur 900 Euro machen wir tiefgehende Barrierefreiheits-Prüfungen endlich für jede kleinere Firma und jede finanziell ärmere Kommune erschwinglich. Denn Inklusion darf niemals am Budget scheitern!

Nächster Schritt: Jetzt aktiv werden!

Der IT-Branchenverband Bitkom hat unsere Studienergebnisse bereits positiv gewürdigt. Jetzt liegt es an den Verantwortlichen in den Behörden und Unternehmen, die Weichen zu stellen. Warten Sie nicht auf die nächste Rüge oder das nächste Gesetz.

  • Für Kommunen aus der Studie: Holen Sie sich Ihre kostenfreie, individuelle 10- oder 40-seitige Auswertung ab und lassen Sie uns im kostenfreien Beratungsgespräch den Fahrplan besprechen.
  • Für alle anderen Webprojekte: Sichern Sie sich unsere 900-Euro-Detailanalyse in Audit-Qualität, um Ihre Seite rechtssicher und barrierefrei aufzustellen.

Schreiben Sie uns einfach eine E-Mail an beratung@heires.net oder nutzen Sie unser Kontaktformular. Lassen Sie uns das Web gemeinsam barrierefrei machen!