KI ist ein Werkzeug, nicht mehr und nicht weniger

KI als Werkzeug unterstützt. Wir Menschen entscheiden.

KI ist ein Werkzeug und kein Ersatz

Aktuell ist KI in aller Munde. Und wie es so ist haben 100 Leute dazu 100 Meinungen. Von „nutzlos“ und „praktisch“ über „Jobkiller“ bis zu „der Anfang vom Ende“ ist so gut wie alles dabei. Auch wir bei HeiReS werden immer wieder gefragt, ob KI nicht z. B. beim Thema Barrierefreiheit helfen könnte. Und ja, natürlich setzen wir bei HeiReS KI ein. Aber so, wie wir denken, dass es richtig ist, nämlich als Werkzeug für bestimmte Aufgaben.

Wir setzen uns zudem intensiv mit dem EU AI Act auseinander und damit in Verbindung stehend mit der Markierungspflicht für KI generierte Inhalte. Denn das KI und deren Verwendung überwacht und transparent kommuniziert werden sollte, steht außer Frage. Damit aber z. B. diese Markierung auch verständlich genug ist, muss sie auch abbilden, wie KI denn tatsächlich benutzt wird.

Der Titel dieses Posts sagt es ja schon, KI ist für uns ein Werkzeug. Und wie jedes Werkzeug, dient auch die KI dazu, bestimmte Aufgaben zu erfüllen, wo sie schlicht und einfach sinnvoll eingesetzt werden kann. Und die Betonung liegt hier auf sinnvoll. Und genau wie bei allen Werkzeugen, muss auch die KI fachlich versiert und zielgerichtet eingesetzt werden.

Der Mensch entscheidet über die Qualität

KI ist kein Allheilmittel! So gut wie nichts, was aus einer KI kommt, kann unkontrolliert/unkorrigiert verwendet werden. Und je besser man die jeweilige KI bedienen kann, um so besser sind die Ergebnisse zu dem passend, was man erwartet hat. Das heißt die eigentliche Leistung erbringt der Mensch dadurch, dass er/sie der KI sagt, was die KI tun soll und dies konstant kontrolliert und berichtigt.

Das so genannte „Prompt Engineering“, also das möglichst präzise, zielgerichtete und aufgabenangemessene Formulieren der Anforderung, was die KI tun soll, ist fast schon eine Wissenschaft für sich. Aber sich damit zu beschäftigen ist unumgänglich, wenn die KI-Ergebnisse nicht konstante Zufallstreffer sein sollen, die grob zu dem passen, was man eigentlich will. Präzise Ergebnisse erfordern präzise Formulierung … und manchmal sehr viel Zeitaufwand.

KI hat Grenzen

Und wie jedes Werkzeug hat KI hat Grenzen der Einsatzmöglichkeit. Dann auch wenn KI mittlerweile sprechen und in Ansätzen agieren kann, wie ein Mensch, wird sie niemals wirklich menschlich denken und fühlen. Und genau das ist auch der Knackpunkt z. B. beim Thema Usability und Accessibility. Natürlich können rein technische Aspekte mittels KI geprüft und ggf. auch korrigiert werden. Aber bei allem, wo man sich sprichwörtlich in einen Menschen hineinversetzen muss, kann eine KI nur nachahmen und nicht nachempfinden.

Der richtige Einsatz macht den Unterschied

Wenn man all dies berücksichtigt – also genaues und präzises Prompting, Einsatz der richtigen KI passend zur Aufgabe, realistische Erwartungen und verantwortungsbewusster Umgang mit den Ergebnisse – dann kann KI ein hervorragendes, zeitsparendes und qualitative Ergebnisse lieferndes Werkzeug sein. Aber wirklich nur dann.

Transparenz statt KI-Marketing

Und daher werden wir auch von uns mittels KI erarbeitete Inhalte nicht mit einem Chip oder einem Roboter oder ähnlichem markieren. Denn dies wird der anteiligen menschlichen Leistung einfach nicht gerecht. Ein Tischler würde auf seine Gewerke ja auch nicht „Mit Hammer und Säge gebaut“ schreiben. Unsere Markierung sagt immer klar aus, das hier Dinge von Menschen unter zuhilfenahme von KI als Werkzeug verwendet werden. Denn nur so sollte KI eingesetzt werden.

Beitrag von HeiReS Mitarbeiter Armin Reuter – kann ggf. invididuelle Meinung enthalten

KI als als multifunktions Taschenmesser dargestellt