„Closing the Implementation Gap“ war das Motto der Brains on Silicon KI-Konferenz in Dresden. Und irgendwie beschreibt dieser Satz ziemlich genau, warum wir von HeiReS dort waren: Wir beschäftigen uns schon länger mit KI und wollen vor allem herausfinden, wie wir sie sinnvoll in unsere tägliche Arbeit integrieren können.
Entsprechend neugierig sind wir zur Konferenz gegangen. Und wir sind mit jeder Menge neuer Eindrücke, Ideen und auch ein paar Fragezeichen wieder nach Hause gefahren.
Von KI im Marketing bis zum Vibecoding
Besonders spannend waren für uns drei Themen: KI im Marketing, der Workshop zum Vibecoding und die Frage, wie andere Unternehmen KI sinnvoll einsetzen.
Gerade das Vibecoding hat uns dabei besonders beschäftigt. Die Idee, mithilfe von KI Software zu entwickeln, ohne jeden einzelnen Schritt selbst programmieren zu müssen, eröffnet völlig neue Möglichkeiten. Für uns als Interface Designerinnen ist vor allem interessant, was diese Entwicklung für die Zusammenarbeit zwischen Design, Entwicklung und KI bedeutet.
Prototypen schneller ausprobieren, Ideen direkt umsetzen oder kleinere Anwendungen entwickeln, vieles davon könnte künftig deutlich unkomplizierter werden. Gleichzeitig stellt sich natürlich die Frage, wo menschliche Expertise weiterhin unverzichtbar bleibt. Gerade bei UX, UI und digitaler Barrierefreiheit reicht es schließlich nicht, wenn etwas technisch funktioniert. Es muss verständlich, nutzbar und zugänglich sein.
Nicht jede Erkenntnis muss direkt anwendbar sein
Auch die Vorträge, aus denen wir nicht unmittelbar etwas für unsere tägliche Arbeit mitnehmen konnten, waren spannend. Denn genau das hat für uns den Reiz der Konferenz ausgemacht: Es ging nicht nur um einzelne Tools oder konkrete Anwendungen, sondern um die gesamte Entwicklung der KI.
Man bekam einen Eindruck davon, wie schnell sich die Möglichkeiten gerade verändern und wie wichtig es wird, nicht nur über KI zu sprechen, sondern tatsächlich ins Ausprobieren und Umsetzen zu kommen. Damit schließt sich auch der Kreis zum Motto der Konferenz: Closing the Implementation Gap.
Und dann wird es ziemlich groß
Genau das hat uns ehrlich gesagt ein bisschen geflasht.
Welche Dimensionen in den nächsten Jahren auf uns zukommen, ist momentan nur schwer greifbar. Der Fortschritt wird immer schneller und was das am Ende konkret für unsere Arbeit, unsere Berufe und unseren Alltag bedeutet, können wir uns heute kaum vorstellen.
Eine Antwort darauf haben wir deshalb auch nicht. Natürlich macht diese Geschwindigkeit auch ein bisschen Angst. Trotzdem versuchen wir, vor allem die Chancen zu sehen und uns nicht von Unsicherheiten, ausbremsen zu lassen.
Neugierig bleiben und selbst ausprobieren
Was wir von der Brains on Silicon mitnehmen, ist deshalb vor allem Neugier und Lust aufs Ausprobieren. Wir wollen verstehen, was möglich ist, wo KI uns sinnvoll unterstützen kann und wie wir sie konkret in unsere Arbeit bei HeiReS integrieren können ohne dabei unsere eigene Expertise aus den Augen zu verlieren.
Vielleicht müssen wir heute noch gar nicht wissen, wie die Arbeitswelt von morgen aussieht. Aber wir können sie mitgestalten.
Und genau darum geht es für uns beim „Closing the Implementation Gap“: Nicht nur darüber reden, was KI irgendwann können wird sondern herausfinden, was wir schon heute damit machen können.
