Session: Pixel Präzision trotz Vektoren

9. Dezember 2011
Peggy
Speaker: Thomas Immich (Certigrade)
Los gehts mit Resolution indipendence und einer kurzen Erklärung zum Mythos: Pixelanzahl vs. Auflösung. Kurze Übersicht zu Bezeichnungen wie VGA, Full HD etc. und Displaygrößen mit Diagonale, Höhe und Breite. Jetzt kommt ein Diskurs wie Pixelanzahl und Displaygröße Zusammenhängen – es gibt z.B. Smartphones die fast Desktoppixelzahlen besitzen aber eine Diagonale von nur 3,5 Zoll.
Was ist auflösungsunabhängiges Design?
Es folgt gleich noch ein Mythos, 72 DPI vs. 96 PPI.
Die beiden Zahlen kommen aus der Vergangenheit und nun geht’s los mit WPF. Ein Zoll entspricht jetzt nicht wahr 96 Pixeln sondern 96 Device Independent Units.
Nach einigen Erklärungen zu Icons und den Problemen beim Skalieren folgt eine kleine Deep-Zoom Silverlight Demo. Das Problem der Rasterung besteht laut Aussage nur bei geringen Pixeldichten, da das menschliche Auge die Unterschiede nicht mehr erkennen kann. WPF achtet z.B. bei PNG auf die in den Metadaten des Bildes eingestellten PPI Werte, auch dazu eine Demo mit Blend und einigen PNG’s. Trotz richtig eingestellter Werte wirkt das Bild unscharf, was sich am Ende mit der Eigenschaft UseLayoutRounding beheben lässt. UseLayoutRounding wird gegenüber SnapToDevice Pixel als zu bevorzugen genannt, da es auch in Silverlight verfügbar ist. Bei Animationen sollte eine ausgedehnte Perfromanceanalyse nicht ausgelassen werden.